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15
Apr

Thailand

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Das exotische Königsreich, welches an den Indischen Ozean und den Pazifik grenzt, stellt für viele eine paradiesische Alternative zum europäischen Klima ohne Kälte und graues Regenwetter dar. Auch die traumhaften thailändischen Inseln, wie z.B. Phuket, welche quasi nur vom Tourismus lebt, laden zum Verweilen ein. Wer allerdings nichts von durch Massentourismus verursachten Betonburgen hält, sollte sich eher im Landesinneren oder auf den weniger bekannten Inseln niederlassen.
Da es in Thailand so gut wie keinen Sozialstaat gibt, sollte man sich privat absichern. Gerade für Rentner stellt Thailand aber ein gutes Auswanderungsziel dar. Mit einer regelmäßigen Rente lässt es sich auf Grund der niedrigeren Lebenshaltungskosten ganz gut leben.

allgemeine Informationen zum Land:
Sprache: Thai
Währung: Baht
Religion: zu über 90% buddhistisch
Klima: tropisch-monsunal
Einreisebestimmungen:
Ein Visum ist erst bei einem Aufenthalt von mehr als 30 Tagen nötig. Hierbei gibt es das 60-tägige Touristenvisum (was jedoch nicht zur Arbeit berechtigt), welches eventuell verlängert wird. Bei jeder Ein- und Ausreise in diesem Zeitraum muss ein gesondertes Visum beantragt werden.

Einwanderungsmöglichkeiten:
Arbeitnehmer, die Aussicht auf einen festen Job haben, können ein Business-Visum beantragen, welches jedoch erst vor Ort verlängert werden kann. Auch die Arbeitserlaubnis kann erst vor Ort ausgestellt werden.
Als Student kann man ein gesondertes Visum beantragen, welches bis auf 1 Jahr beantragt bzw. verlängert werden kann.
Zur Familienzusammenführung gibt es ein weiteres, unbefristetes, Sonder-Visum.
Infos:
Am besten nimmt man zu Informationszwecken Kontakt mit der Botschaft auf.
Wirtschaftliche Lage des Landes / Berufschancen:
Bald die Hälfte der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt, wobei jedoch die Automobil- und Elektroindustrie ein viel wichtigerer Zweig ist. Das Wirtschaftsgeschehen findet in und um Bangkok statt, ansonsten spielt der Tourismus in Thailand eine sehr große Rolle.
Da die Löhne sehr stark in Thailand variieren, ist es sinnvoll sich selbstständig (z.B. im Hotel- oder Gastronomiesektor) zu machen.

Infos zu thailändischen Inseln gibt es hier: Koh Phi Phi
Reiseberichte zum Thema Thailand gibt es unter nikkiundmichi.de

15
Apr

Australien

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Australien, größte Insel der Welt, ist mit seiner vielfältigen und beeindruckenden Natur und dem angenehmen Klima ein beliebtes Auswanderungsziel. Doch neben Natur gibt es auch viel Kultur in Australien zu entdecken und zu erleben. Neben der weltberühmten Oper in Sydney gibt es viele berühmte Orchester und Tanzensembles und auch die Kultur der Aborigines ist ein sehr interessantes Kapitel der Geschichte Australiens. Und wer träumt nicht einmal davon Silvester unter der Sydney Harbour Bridge zu verbringen?
Down Under beschränkt sich nicht nur auf das traumhafte „Great Barrier Reef“, sondern bedeutet auch tropische Regenwälder, Wüstengebiet oder Küstenleben in den Metropolen am Meer.
Obwohl Australien nur eine bestimmte Anzahl Einwanderer pro Jahr ins Land lässt, ist es gerade im Moment etwas einfacher geworden, da vor allen Dingen Fachkräfte in bestimmten Gebieten gesucht werden.

allgemeine Informationen zum Land:
Sprache: Englisch
Währung: Australischer Dollar
Religion: vorwiegend christlich
Klima: variiert je nach Gegend; von tropisch bis gemäßigt

Einreisebestimmungen:
Bei einer Aufenthaltsdauer von mehr als 3 Monaten (für die ein kostenloses Visum benötigt wird) muss ein Einjahres-Visum beantragt werden. Es gibt auch die Möglichkeit eines „Working-Holiday-Visums“, welches jedoch nur einmalig ausgestellt werden kann.

Einwanderungsmöglichkeiten:
Auch nach Australien gibt es verschiedene Formen der Einwanderung, insgesamt wird jedoch jährlich nur eine bestimmte Personenzahl ins Land gelassen. Von Jahr zu Jahr variiert diese jedoch.
Besonders gute Chancen haben besonders hochqualifizierte Arbeitnehmer oder Akademiker mit Praxiserfahrung im Heimatland.
Zukünftige Unternehmer müssen u.a. den Grad ihrer Englischkenntnisse nachweisen können, außerdem wird das Alter und die Geschäftserfolge des zukünftigen Unternehmers unter die Lupe genommen.
Rentner haben es im Allgemeinen recht leicht. Zwar wird in der Regel erst ein begrenztes Visum ausgestellt, welches jedoch meist problemlos verlängert werden kann. Nur das Vorhandensein einer Krankenversicherung und einer bestimmten Kapitalmenge muss nachgewiesen werden.

Infos:
Weitere Informationen erteilen die Botschaften und Konsulate. Alle Anträge zur Einwanderung sind hierbei an das Generalkonsulat zu stellen.

Wirtschaftliche Lage des Landes / Berufschancen:
In den letzten Jahren hat sich das Land zunehmend zu einem bedeutendem High-Tech-Riesen entwickelt, neben Computer Soft- und Hardware werden hier auch wissenschaftliche Geräte produziert. Aber auch Bodenschätze sind weiterhin wichtig für den Export.
Auf dem sich schnell verändernden Feld kann zumeist schnell ein Arbeitsplatz gefunden werden, wenn auch nicht immer für unbegrenzte Zeit.

Links zum Thema Australien:

Netter Australien Blog unter unter www.warrawee.de

14
Apr

Kanada

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Die Weiten Kanadas, mit teils noch unberührter Natur, laden zum Neubeginn ein.

Das flächenmäßig zweitgrößte Land der Welt hat neben einer beeindruckenden Natur- und Tierwelt aber auch aufregendes Großstadtleben, wie z.B. in Toronto oder Vancouver, zu bieten. Da das Land eine recht geringe Bevölkerungsdichte aufweist, sind arbeitswillige Einwanderer im Allgemeinen recht gern gesehen. Wer weder Einsamkeit noch Ruhe scheut, kann sich auf hervorragende Arbeits- und Lebensbedingungen freuen.

Allerdings ist es recht schwierig eine Arbeitserlaubnis zu erhalten, Software-Experten, Krankenschwestern und -pfleger sowie sonstiges Fachpersonal haben jedoch gute Chancen.

allgemeine Informationen zum Land:

  • Sprache: Englisch, Französisch

  • Währung: Kanadischer Dollar

  • Religion: vorwiegend christlich

  • Klima: variiert je nach Gegend; von arktisch bis gemäßigt, überwiegend kalt gemäßigt

 

Einreisebestimmungen:

Neben einem gültigen Reisepass ist ab einer Aufenthaltsdauer von mehr als 3 Monaten ein Visum erforderlich. Neben Visum ist teilweise ein polizeiliches Führungszeugnis erforderlich.

 

Einwanderungsmöglichkeiten:

Für die Einwanderung gibt es (wieder neben der Familien-Zusammenführung) viele Möglichkeiten.

Generell muss jeder Arbeitssuchende, bevor ein Arbeitsverhältnis eingegangen werden darf, über eine Arbeitserlaubnis, welche vor Ort beantragt wird, verfügen. Facharbeiter beispielsweise werden nach einem Punktesystem (bezüglich Ausbildungsgrad) bewertet. Praktische Berufserfahrung ist von Vorteil.

Als zukünftiger Unternehmer muss die Fähigkeit nachgewiesen werden ein Unternehmen erfolgreich in Kanada aufbauen zu können, was u.a. durch den Kauf oder Investition in einem bereits bestehenden, erfolgreichen Betrieb geschehen kann. Auch Selbstständige müssen diese Absicht nachweisen.

Als Investor ist ein Mindestnettovermögen von 800 000 Kanadischen Dollar erforderlich, welches durch geschäftliche Transaktion erwirtschaftet sein muss. Die Hälfte davon muss in einem Einwanderungs-Investorenfond angelegt werden.

Studenten müssen neben einer Immatrikulationsbescheinigung und einem Zulassungsbescheid auch einen Finanzierungsnachweis vorlegen.

 

Infos:

Weitere Informationen finden sich im Internet oder der Kanadischen Botschaft im Heimatland.

 

Wirtschaftliche Lage des Landes / Berufschancen:Wichtig für die kanadische Wirtschaft sind neben zahlreichen Bodenschätzen (wie Gold, Silber, Kohle, Eisen, Erdöl) auch die Landwirtschaft, wobei einige Anbaugebiete zu den größten und wichtigsten der Welt gehören. Das riesige Waldvorkommen in Kanada sichert Holz als günstigen Rohstoff zum Wohnungsbau, aber auch für Zellstoff und Papier (wobei Kanada der größte Hersteller von Zeitungspapier ist). Normalerweise ist es jedoch recht schwierig für das Land eine Arbeitserlaubnis zu erhalten, daher sollte man sich vorher genauestens informieren.

14
Apr

USA – die Vereinigten Staaten von Amerika

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Die USA – das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ – zieht seit jeher viele Einwanderer an. Die Supermacht als das internationale Top-Einwanderungs-Ziel verspricht vor allen Dingen Freiheit.

Ob die Freiheit jedoch nur Vorteile bringt, will gut überlegt sein: der Staat reguliert im Allgemeinen viel weniger als in Deutschland. Und wenn, dann aber richtig – so werden täglich mehrere hunderte neue Gesetzes-Richtlinien erlassen.

„Do it yourself“-Sein und Eigenverantwortung sind daher in den USA gefragt, denn die staatliche Unterstützung (ob in Kranken- oder Rentenversicherung) ist nur sehr gering.

Empfehlenswert als Auswanderungsziel sind die USA vorrangig für Hochqualifizierte, Unternehmer oder Rentner, die beispielsweise in Florida die Sonne genießen wollen.

allgemeine Informationen zum Land:

  • Sprache: Englisch

  • Währung: US-Dollar

  • Religion: vorwiegend protestantisch, katholisch

  • Klima: variiert je nach Gegend; von subtropisch bis arktisch

Einreisebestimmungen:

Bei einem Aufenthalt von mehr als 90 Tagen, für den ein gültiger Reisepass ausreicht, muss ein Visum beantragt werden. Seit kurzem wird von allen Einreisenden zudem ein digitaler Fingerabdruck, sowie ein digitales Foto gefertigt.

 

Einwanderungsmöglichkeiten:

Neben einer „normalen“ Arbeitsaufnahme gibt es für Einwanderer auch die Möglichkeit der „Green Card Lottery“. Hinzu kommen Sonderregelungen für Familienzusammenführungen (wobei permanente Visa beantrag werden können) etc.

Nur wer bereits einen Vollzeit-Arbeitsvertrag hat oder über herausragende Fähigkeiten in bestimmten Fachgebieten verfügt, kann ohne die „Green Card Lottery“ in die USA einwandern. Auch hier gibt es wieder Sonderregelungen (wie z.B. bei der Versetzung in eine amerikanische Filiale einer ausländischen Firma).

Bei der „Green Card Lottery“ werden jährlich 50 000 der begehrten „Green Cards“ verlost. Green-Card-Besitzer können in die USA einwandern (egal ob zum Studieren, Arbeiten etc.). Auch Anspruch auf soziale Leistungen können auf Grund der Karte erhoben werden.

 

Infos:

Informieren und beraten lassen kann man sich in der US-amerikanischen Botschaft bzw. anderen offiziellen Vertretungen, über die Teilnahmebedingungen für die „Green Card Lottery“ informiert unter anderem die Internetpräsenz www.americandream.de.

 

Wirtschaftliche Lage des Landes / Berufschancen:Viele innovative Forschungen in der Computer- und Telekommunikationsbranche haben Amerika zu viel Ansehen in der ganzen Welt verholfen. Trotz der kontroversen Außenpolitik Amerikas, zieht es unzählbare Einwanderungswillige immer noch über den großen Teich. Jobs gibt es hier zwar en masse, gut bezahlte aber nur begrenzt. Auch auf das System „hire and fire“, was nicht selten zu einem Umzug in einen ganz anderen Bundesstaat führt, sollte man sich einstellen.

10
Apr

Wer weiß was? – Beratung und Hilf

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Bevor man sich Hals über Kopf in vielleicht unüberlegte Planung stürzt, sollte man sich professionell beraten lassen.

Das Bundesverwaltungsamt veröffentlicht umfangreiche Infobroschüren rund um das Thema Auswanderung. Gegen Entrichtung einer Schutzgebühr können diese bei den „Beratungsstellen für Auswanderer und Auslandstätige“ erworben werben. Bundesweit gibt es etwa 40 dieser Einrichtungen, die Adressen sind auf der Seite des Bundesverwaltungsamtes (http://www.bva.bund.de/cln_047/nn_385530/DE/Aufgaben/Abt__II/InfostelleAuswanderungundAuslandstaetigkeit/Beratungsstellen/beratungsstellen-inhalt.html) zu finden.

Das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland und das Deutsche Rote Kreuz unterhalten einige dieser Beratungsstellen.

Auch die Evangelische Auslandsberatung e.V., die ihren Sitz in Hamburg hat, steht Auswanderungswilligen mit Rat und Tat zur Seite. Auch in Fragen der „Wiederkehr“, für Personen, die einige Zeit im Ausland verbracht haben und nun eine Rückkehr nach Deutschland planen, kann die Auslandsberatung weiterhelfen.

Der Europaservice der Arbeitsagentur bietet vorrangig Informations- und Vermittlungsdienstleistungen für Jobs im Ausland. Von der ZAV (Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit) werden auch regelmäßig Informationsveranstaltungen in ganz Deutschland durchgeführt, wo direkt Kontakte geknüpft werden können.

Das europäische Berufsportal EURES (EURopean Employment Services), eine Kooperation zwischen der Europäischen Kommission und den öffentlichen Arbeitsverwaltungen der EU-Staaten (plus Norwegen, Island, Liechtenstein und Schweiz), bietet Hilfe bei der Arbeitsvermittlung innerhalb der europäischen Grenzen. Die rund 700 EURES-Berater stehen in Kontakt mit Arbeitnehmern und Arbeitgebern und können so besonders fundiert Auskunft geben.

Das bereits seit 1871 existierende Raphaels-Werk bietet verschiedenste Informationsmaterialien an und neben Beratung in den dafür eingerichteten Stellen auch eine Online- und Telefonberatung. Es informiert über Einwanderungs- und Aufenthaltsbedingungen des jeweiligen Landes und beleuchtet auch Fragen rund um die soziale Sicherheit und die beruflichen Chancen.

Zahlreiche Internetseiten und Internetforen informieren zudem über Auswanderung und Auswanderer, besonders wichtig ist es zudem aber auch mit Leuten vor Ort in Kontakt zu kommen und eventuell von Erfahrungen anderer zu profitieren. Sei es über religiöse oder kulturelle Vereine oder zukünftige Arbeitnehmer. Eventuell bietet die Botschaft des Ziellandes auch Unterstützung an.

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